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Marianne Fehr


Meienberg.

Lebensgeschichte des Schweizer Journalisten und Schriftstellers.

 

560 S. ISBN 3-85791-326-6

 

Verlagstext:

 

Niklaus Meienberg erfand die Reportage neu. Er recherchierte nicht nur hartnäckig und genau, durch die Kraft seiner Sprache wurden seine Berichte über die Wirklichkeit zu Literatur. Und wie Heine und Tucholsky, mit denen er oft verglichen wurde, mochte er dabei häufig nicht auf Polemik und Satire verzichten. Die Geschichte seines Lebens lässt jetzt verstehen, wie sein Werk entstanden ist: Wie kein Zweiter hat sich Niklaus Meienberg der Öffentlichkeit ausgesetzt und seine Person in seine Texte eingebracht, der Journalist tritt als Zeuge auf. Erlebnisse beim Recherchieren oder aus der Kindheit werden eingeflochten, der Journalist tritt als Zeuge auf, als Niklaus Meienberg nennt er alle und alles beim Namen, und als Niklaus Meienberg steht er für seine Texte ein. Sie erhielten so eine spezifische Mischung aus radikaler Subjektivität und unbestechlicher Objektivität. Niklaus Meienberg hat weder sich noch andere geschont, und das hatte seinen Preis. Marianne Fehrs Biografie zeigt jetzt der Öffentlichkeit, die in ihm stets nur den 'Wüterich' sehen wollte, einen vielfältigeren und widersprüchlicheren Meienberg. Sie zeigt seine Verflochtenheit mit dem Gang der Ereignisse während einer Epoche, und sie lässt erahnen, warum er an deren Ende nicht mehr weiterleben mochte.

Marianne Fehr, geboren 1954, Journalistin, 1981 bis 1997 Redaktorin bei der «WochenZeitung», ab 1998 bei der «Weltwoche».