Christof Stillhard

Meienberg und seine Richter.
 Vom Umgang der Deutschschweizer Presse mit ihrem Starschreiber.

Limmat Verlag 1992, 151 S. ISBN: 3-85791-209-X
Verlagstext:
Was fällt den Deutschschweizer Medien vom Thurgauer Volksfreund bis zur Neuen Zürcher Zeitung in Sachen Niklaus Meienberg ein? Dieser Materialienband weist Kontinuitäten und Ausgrenzungen in der Wirkungsgeschichte des wohl umstrittensten Schweizer Autors nach und eröffnet darüber hinaus wertvolle Aufschlüsse über die gegenwärtige Situation der Literaturkritik. «Die politischen Gegner haben Meienberg im Lauf der Jahre durch vermehrte Konzentration auf formale Kriterien und durch Ausklammerung gesellschafts-kritischer Aspekte entpolitisiert. Anders das grosse Mittelfeld der gemässigten bürgerlichen und der links-bürgerlichen Presse: Sie hat einen Wandel in ihrer Meienberg-Rezeption durchgemacht, der tendenziell durch eine mangelnde inhaltliche Auseinandersetzung und eine daraus resultierende immer stärker werdende Überbewertung von autorbezogenen Kriterien bestimmt ist. Das Ergebnis ist bei 'Personalisierung' wie 'Literarisierung' das gleiche: die Entschärfung des kritischen Autors.»
Christof Stillhard, geboren 1963, studierte Literaturwissenschaft an der Universität Zürich. Er lebt in Frauenfeld. Diese Untersuchung stellt eine gekürzte und leicht überarbeitete Fassung seiner Lizentiatsarbeit (1992) dar.

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