|
Diskussion in Zumikon

Wo ist der Journalismus von Niklaus Meienberg geblieben? Diese Frage diskutieren am Freitag, 24. September 2004, 20 Uhr, die Journalistin und Autorin Margrit Sprecher, Res Strehle, Chefredaktor des Magazins und Jean-Martin Büttner, Journalist beim Tages-Anzeiger, im Haus Bill in Zumikon.
Der Anlass zu einem Blick zurück auf das Werk und die Wirkung des berühmtesten Schweizer Journalisten der Nachkriegszeit ist der 11. Todestag von Niklaus Meienberg, der sich im September 1993 mit 53 Jahren das Leben genommen hatte. Mit seinem angriffigen literarischen Schreibstil hatte er es fertiggebracht, eine Gegenöffentlichkeit herzustellen, die damals beträchtliches Aufsehen erregte und heute ihresgleichen sucht.
Thema ist für einmal weniger die Person von Niklaus Meienberg und seine Biografie, sondern seine Funktion als Polemiker und linker Starschreiber, vor dem zitterte, wer in sein Fadenkreuz geriet. Was waren seine Erfolgsrezepte? Und warum gibt es heute keinen vergleichbaren Journalismus mehr in der Schweizer Presselandschaft? Was wollte die linke Polemik von Niklaus Meienberg (im Gegensatz zur heutigen Polemik der Rechten)? Warum ging sie mit seinem Tod verloren? War es das Ende des kalten Kriegs, das seinen Journalismus erübrigte? Oder ging mit seiner Einzigartigkeit auch sein sprachliches Handwerk verloren? Meienberg hatte eine ganze Generation von Medienschaffenden beeinflusst. – Was hat diese Beeinflussung bewirkt?
Eine Veranstaltung der "max bill georges vantongerloo stiftung" und der "SP Zumikon", Freitag, 24. September, 20 Uhr, im Haus Bill, Rebhusstrasse 50, 8126 Zumikon. Eintritt frei.
Auskunft unter Tel. 01 9181360, 01 9181214, Fax 01 9181372
E-mail: hausbill@access.ch oder erichschmid@access.ch
Kurztext
"Was ist von Niklaus Meienberg geblieben?" Veranstaltung der "max bill georges vantongerloo stiftung" und der "SP Zumikon" am Freitag, 24. September 2004, 20.00 Uhr, im Haus Bill, Rebhusstrasse 50, 8126 Zumikon. Es diskutieren Margrit Sprecher, Journalistin und Autorin, Res Strehle, Chefredaktor Magazin und Jean-Martin Büttner, Journalist Tages-Anzeiger. 
|
|
|